2009
Den Preis für Unternehmensgeschichte 2009 haben erhalten:
Christina Lubinski für die Arbeit: Die „WIR-AG“ – Corporate Governance westdeutscher Familienunternehmen im Wandel (ca. 1960-2003).
Katja Girschik für die Arbeit „Als die Kassen lesen lernten“. Eine Technikgeschichte des Schweizer Einzelhandels, 1950-1975.
2008
Zur Preisträgerin des Jahres 2008 wurde Elke Schüßler für ihre Arbeit „Strategische Prozesse und Persistenzen: Pfadabhängige Organisation der Wertschöpfung in der deutschen Bekleidungsindustrie?“ gekürt.
Besondere Erwähnung gebührt der Studie von Alexander Engel: „Die Farben der Globalisierung. Transformation des europäischen Weltmarktes für Farbstoffe vom ausgehenden Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert".
2007
Die Jury des Preises für Unternehmensgeschichte hat beschlossen, den Preis für das Jahr 2007 nicht zu vergeben.
2006
Michael Schäfer: Familienunternehmen und Unternehmerfamilien. Zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der sächsischen Unternehmer 1850-1940.
2005
1. Preis: Christoph Biggeleben: Das «Bollwerk des Bürgertums». Die Berliner Kaufmannschaft (1870 – 1920). Die Geschichte der Korporation der Kaufmannschaft und des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller.
2. Preis: Inken Rebentrost: Das Labor in der Box. Die Entwicklung einer Technik zur Reinigung von Nukleinsäuren und ihre Bedeutung für die Gründungsgeschichte eines der ersten deutschen Biotechnologie-unternehmen.
2004
1. Preis: Ingo Köhler: Die Arisierung der Privatbanken. Die Verdrängung und Ausschaltung jüdischer Privatbankiers aus der Wirtschaft des "Dritten Reiches" und die Frage der Wiedergutmachung.
2. Preis: Jörg Denzer: Die Konquista der Augsburger Welser-Gesellschaft in Südamerika (1528-1556). Historische Rekonstruktion - Historiografie - Lokale Erinnerungskultur in Kolumbien und Venezuela.
2003
1. Preis: Cornelia Rauh-Kühne: Zwischen ‹Weltfreihandel› und ‹Autarkiewahn›: ein Schweizer Multikonzern in Hitlers Europa. Die Aluminium Industrie A.G. 1918 – 1945.
2. Preis: Ingo Böhle: Zwischen Versicherungsboom und Ideologisierung. Studien zur Sozial- und Unternehmensgeschichte der Privaten Krankenversicherung (PKV) unter Berücksichtigung der Deutschen Krankenversicherung AG (DKV).
2002
1. Preis: Klaus Weber: Deutsche Kaufmannsfamilien im atlantischen Manufaktur- und Kolonialwarenhandel. Netzwerke zwischen Hamburg, Cádiz und Bordeaux (1715-1830).
2. Preis: Florian Triebel: Kultur und Kalkül. Der Eugen Diederichs Verlag 1930-1949.
2001
1. Preis: Anne Nieberding: «... denn auch unser Wahlspruch lautet: Treue um Treue. » Unternehmenskultur im Kaiserreich am Beispiel der J. M. Voith und der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co.
2. Preis: Olaf Mertelsmann: Zwischen Krieg, Revolution und Inflation. Die Werft Blohm & Voss 1914 - 1923.
2000
1. Preis: Jan-Otmar Hesse: Im Netz der Kommunikation. Eine Unternehmensgeschichte der Reichs-Post und Telegraphenverwaltung 1876-1914.
2. Preis: Stephan Lindner: Den Faden verloren. Die westdeutsche und französische Textilindustrie auf dem Rückzug.
1999
1. Preis: Alfred Reckendrees: Das «Stahltrust»-Projekt. Die Gründung der Vereinigte Stahlwerke A.G. und ihre Unternehmensentwicklung (1926-1933/34).
2. Preis: Barbara Wolbring: Industrie und Öffentlichkeit. Das Verhältnis der Firma Fried. Krupp und ihrer Inhaber zu Öffentlichkeit und Gesellschaft im 19. Jahrhundert.
1998
1. Preis: nicht vergeben
2. Preis: Martin L. Müller: Bausparen in Deutschland zwischen Inflation und Währungsreform. Wohnungsbaufinanzierung im Spannungsfeld zwischen Staat und privaten und öffentlichen Bausparunternehmen.