Neuigkeiten
Neue Publikationsmöglichkeit für Dissertationen zu Familienunternehmen bei der WIFU-Schriftenreihe
Die WIFU-Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahr 2009 die Forschung auf dem Gebiet des Familienunternehmertums und setzt sich aktiv für den Praxistransfer wissenschaftlicher Erkenntnisse ein. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Fragen, die das Wissen über Familienunternehmen und Unternehmerfamilien stetig erweitern. Die Stiftung unterstützt Forschungsprojekte, vergibt Stipendien an Nachwuchswissenschaftler*innen und errichtet Lehrstühle. Der Schwerpunkt dieser Förderung liegt am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke.
Im Rahmen ihrer Schriftenreihe „Schriften zu Familienunternehmen“, veröffentlicht im Verlag V&R unipress in Göttingen, bietet die WIFU-Stiftung nun auch Autor*innen anderer Forschungsinstitute die Möglichkeit, ihre Dissertationen in dieser Reihe zu publizieren. Diese Initiative zielt darauf ab, herausragende Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Wir möchten auf diese wertvolle Publikationsmöglichkeit hinweisen und interessierte Doktorand*innen ermutigen, ihre Arbeiten zur Veröffentlichung einzureichen.
Die wichtigsten Voraussetzungen:
- Dissertation: Mindestens bewertet mit „magna cum laude“
- Form: Bevorzugt Monografien; kumulative Arbeiten sind in Ausnahmefällen möglich
- Relevanz zur Praxis: Die Ergebnisse sollten eine klare praktische Relevanz aufweisen
- Prüfung: Die Herausgeber der Schriftenreihe entscheiden über die Aufnahme ohne Begründung
- Kostenübernahme: Die WIFU-Stiftung übernimmt Publikationskosten in Höhe von ca. 5.000 Euro
- Belegexemplare: Die Autor*innen erhalten fünf Belegexemplare und können weitere zu Vorzugskonditionen erwerben
- Open Access: Alle Veröffentlichungen sind frei zugänglich
- Weitere Details: Der Verlag übernimmt die Auslieferung an den Buchhandel; die Autor*innen stellen ihre Arbeiten als offene Datei zur Verfügung und unterstützen die Stiftung bei Marketingaktivitäten
Weitere Informationen zur Schriftenreihe der WIFU-Stiftung finden Sie unter: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/reihe/wifu
Wir hoffen, dass dieses Angebot für Forscher*innen im Bereich der Unternehmensgeschichte von Interesse ist und freuen uns über Rückmeldungen oder Vorschläge für potenzielle Veröffentlichungen.
Newsarchiv
125 Jahre Messer: History Communication in Perfektion – Ein Podcast, der Industriegeschichte lebendig macht

Tauchen Sie ein in eine Zeitreise durch die Industriegeschichte – willkommen beim Podcast "Stories - Der Messer Jubiläumspodcast". Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des global führenden familiengeführten Produzenten von Industriegasen, Messer, präsentiert sich dieser Podcast als glanzvolles Beispiel für effektive History Communication.
Diana Buss, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Messer, und unser geschätzter Kollege Jörg Lesczenski, Verfasser der unternehmenshistorischen Studie „100 Prozent Messer, Die Rückkehr des Familienunternehmens. 1898 bis heute“, führen Sie durch kurze, aber äußerst gehaltvolle Episoden von etwa einer Viertelstunde Länge. Diese ausgewogene Kombination aus Fakten, Anekdoten und tiefgreifenden Analysen spricht sowohl Historiker als auch Interessierte an, die sich auf unterhaltsame Weise in die Industriegeschichte vertiefen möchten.
Der Podcast beleuchtet die Evolution von einer kleinen Werkstatt für Acetylenexperimente, den Adolf Messer vor 125 Jahren in Höchst gründete, zu einem weltweiten Vorreiter in der Industriegasbranche. Doch es geht über die bloße Chronologie hinaus. Er erzählt von den Visionären hinter den Innovationen, den Höhen und Tiefen, die den Weg ebneten, und den Verflechtungen zwischen den Unternehmensereignissen und den globalen politischen Strömungen des letzten Jahrhunderts.
"125 Jahre Messer: Geschichte im Fokus" ist nicht nur eine Informationsquelle, sondern ein Paradebeispiel für effektive History Communication, das hoffentlich Schule macht.
Den Link zum Podcast finden Sie hier: 125tories - Der Messer Jubiläumspodcast
Ausstellung der Deutschen Bahn: Wer war Fritz Kittel – Ein Reichsbahner entscheidet sich
In einer Ausstellung zur Rolle der Reichsbahn im Holocaust zeichnet die Schriftstellerin Esther Dischereit Auszüge aus dem Leben des Eisenbahners Fritz Kittel nach, sowie aus Leben derer, die er vor dem Holocaust rettete. Die mit der Historischen Sammlung der Deutschen Bahn erarbeitete Ausstellung, wurde 2023 erstmals im Deutschen Technikmuseum Berlin gezeigt, bevor sie bis Ende 2024 durch verschiedene Städte tourte.
Näheres zur Ausstellung erfahren Sie hier.
Arbeitskreis „Women in Economic History“ (WIEH)
Der Arbeitskreis „Women in Economic History“ (WIEH) versammelt Forscherinnen vom frühen Karrierestadium bis hin zur Professur. Die Internetseite von WIEH präsentiert die Mitglieder des Arbeitskreises, ihre Forschungsaktivitäten und -ergebnisse und bietet einen Überblick über Expertinnen für diverse Themen der Wirtschaftsgeschichte.
Den Link finden Sie hier:
https://www.women-in-economic-history.com/
Grande Empresas en Argentina/Big Companies in Argentina Database
Im Auftrag der argentinischen Behörde zur Förderung von Wissenschaft und Technik ist die "Big Companies in Argentina Database" im Ergänzung zur 2021 erschienenen Publikation "Las Grades Empresas de Argentina" im Zuge des Forschungsprojektes "PICT 2010/0501 Empresas Extrajeras en Argentina/Foreign Companies in Argentina Database BDEEA/FCAD" entstanden.
In der Datenbank kann u.a. die Kapitalisierung der 200 größten in Argentinien ansässigen Unternehmen zu verschiedenen Zeitpunkten eingesehen werden.
Die Ergebnisse der Studie stehen allerdings lediglich zu Studien- und Lehrzwecken kostenlos zur Verfügung. Zudem sollten bei einer umfangreicheren Nutzung der Forschungsergebnisse die Autoren kontaktiert werden.
Die Datenbank finden sie hier.
Geschichte und Pandemien
In Reaktion auf die weltweite Ausbreitung des Coronavirus haben sich Wissenschaftler:innen sowohl national als auch international in ganz verschiedenen Foren zusammengeschlossen und Projekte ins Leben gerufen, die aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive auf das Thema blicken. Die GUG stellt Ihnen hier einige dieser Initiativen und Projekte vor:
Webinare und Online-Seminare
Vom 27.-31. Juli 2020 fand ein Online-Workshop für Wirtschaftshistoriker:innen zum Thema "Responding to Crisis" statt. Die Aufzeichnung des Workshops finden Sie hier.
Zeitschriftenbeiträge und Videos
Robert Barro, José F. Ursúa und Joanna Weng gehen in ihrem Beitrag in EconPapers der Frage nach, inwieweit die Wirtschaft aus dem Umgang mit der Spanischen Grippe für die Pandemie heute lernen kann. Zu lesen ist er hier.
Ebenfalls einen wirtschaftshistorischen Blick auf die Zeit der Spanischen Grippe liefert der Artikel von Sergio Correia, Stephan Luck, und Emil Verner. Sie finden ihn hier.
Vellore Arthi und John Parman untersuchen in einem Beitrag in der Fachzeitschrift „Explorations in Economic History“, wie Covid-19 und die damit einhergehende Rezession die Gesellschaft langfristig verändern wird. Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass historisches Wissen um vergangene Krisen hilft, die gegenwärtige Krise auf ihre langfristigen Auswirkungen zu prüfen und sich auf neue Krisen vorzubereiten. Den Link zum Beitrag finden Sie hier.
Linksammlungen und Literatur
Auf seiner Webseite hat der Fachverband für Medizingeschichte e.V. eine umfangreiche Linksammlung zum Thema "Seuchengeschichte in Zeiten von Covid-19" zusammengetragen. Klicken Sie hier.
Digitale Lehre
H-Soz-Kult bietet Lehrenden eine Plattform, sich über Schwierigkeiten und eigene Erfahrungen rund um das Thema Digitale Lehre auszutauschen und zu informieren. Neben Interviews, in denen Lehrenden ihre Herangehensweise vorstellen, bietet das Forum Digitale Lehre auch Raum für den Austausch über die eigenen Ansätze und aufkommende Schwierigkeiten. Nähere Informationen finden Sie hier.
Wenn Sie selbst Teil eines ähnlich gearteten Projekts sind oder uns gerne auf eines aufmerksam machen möchten, freuen wir uns über die Zusendung von Informationen an ....
Pressespiegel
Interview im Deutschlandfunk Kultur mit Andrea Schneider-Braunberger: «So setzen sich Unternehmen mit ihrer NS-Vergangenheit auseinander»
Nur für 8 Prozent aller deutschen Traditionsunternehmen gibt es eine wissenschaftliche Aufarbeitung ihrer Geschichte zwischen 1933 und 1945. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte. Darin haben Andrea Schneider-Braunberger und Philip Meder untersucht, wie 1250 deutsche Unternehmen, die vor 1945 gegründet wurden, mit ihrer NS-Geschichte umgehen. Das Sample umfasste vor allem Dax-Unternehmen und große Familienunternehmen, aber auch kleinere Unternehmen, deren NS-Geschichte bereits wissenschaftlich untersucht wurde. Die Ergebnisse auf einen Blick:
- 57 Prozent weisen auf ihrer Internetseite auf die Tätigkeit im NS hin, setzen sich aber nicht weiter damit auseinander
- 20 Prozent, blenden ihre NS-Geschichte komplett aus
- 8 Prozent haben ihre NS-Geschichte professionell aufarbeiten lassen
- Weitere 10 Prozent haben eine allgemeine Studie über ihre gesamte Firmengeschichte mit einem Kapitel zur Zeit des Nationalsozialismus
Über die Hintergründe der Studie und die Motivation von Unternehmen, sich 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihrer Geschichte zu beschäftigen, hat Andrea Schneider jetzt für ein Feature von Deutschlandfunk Kultur mit Journalistin Isabel Fannrich-Lautenschläger gesprochen. Ihre Beobachtung: Auf vielen Firmenwebseiten werden zwar Produktpalette oder Mitarbeiterzahlen aus den Jahren zwischen 1933 und 1945 vorgestellt oder Fotos bombardierter Industrieanlagen gezeigt. Der Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern oder Profite aus der Aneignung jüdischen Eigentums werden dagegen selten erwähnt.
Den DLF Kultur-Beitrag kann man hier nachhören:
Aufarbeitung von NS-Zwangsarbeit: Unternehmen gehen neue Wege
Die Studie finden Sie hier:
GUG Studie Aufarbeitung der NS-Zeit
Interview der Berliner Zeitung mit Andrea Schneider-Braunberger - Erforschung von Firmengeschichten im Dritten Reich: „Es muss gemacht werden“
Im November 2023 führte die Berliner Zeitung ein Interview mit Dr. Andrea Schneider-Braunberger, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte. Sie beleuchtet die Bedeutung der Aufarbeitung von Unternehmensgeschichten während des Dritten Reichs und betont das gestiegene Bewusstsein und die Notwendigkeit für Unternehmen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, und wie dies insbesondere von jüngeren Generationen gefordert wird. Trotz der Herausforderungen, wie fehlenden Archiven, zeigt sie auf, wie wichtig eine kritisch-wissenschaftliche Untersuchung ist, um Transparenz und Verantwortungsbewusstsein zu fördern.
Hier geht es zum vollständigen Artikel:
Berliner Zeitung - Erforschung von Firmengeschichten im Dritten Reich: „Es muss gemacht werden“
Öffentliche Vortragsveranstaltung 2022: «Die Bedeutung von Preis- und Währungsstabilität für Unternehmen»
Die 45. Öffentliche Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte fand am 24. März 2022 zum Thema «Die Bedeutung von Preis- und Währungsstabilität für Unternehmen» im Hause des Historischen Museums Frankfurt a.M. statt.
Die Tagung ist nicht nur im klassischen Sinne der Frage nachgegangen, wie die Inflation entstand und welche Folgen sie hatte, welche Lehren wir für heute aus der Inflation der 1920er Jahre ziehen können und welche Optionen sich für die Gegenwart daraus ergeben. Der Blick wurde ganz besonders auf die Unternehmen geworfen und nachgefragt, welche Rolle die Preis- und Währungsstabilität für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hat, oder eben umgekehrt welche Folgen deren Abwesenheit für die Planungen von Unternehmen verursacht. Gerade an diesem Thema lassen sich die historischen Erfahrungen für die Herausforderungen der heutigen Zeit nutzbar machen.
Den Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier:
{ÖV-Inflation- 24.03_V02}
Buchvorstellung Die LVM Versicherung im 'Dritten Reich'

Anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums beauftragte die LVM-Versicherung die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte, die personelle Aufstellung und die Geschäftsentwicklungen des Versicherungsunternehmens zu Zeiten des NS-Regimes in einer Studie zu beleuchten. In einem digitalen Vortrag am 9. März 2022 stellte Apl. Prof. Dr. Johannes Bähr die Kernergebnisse seiner Untersuchungen „Bauernführer, Direktoren und Vertrauensleute. Die LVM Versicherung im 'Dritten Reich'“ vor, die aufgrund der landwirtschaftlichen Ausrichtung des Unternehmens, seiner damit verbundenen Verankerung im Reichsnährstand sowie der ideologischen Zugehörigkeit seiner Leitungsgremien eine Nähe zum NS-Regime aufzeigen. Apl. Prof. Dr. Bähr kommt zu dem Schluss, dass die LVM Versicherung sich selbst nicht an NS-Verbrechen beteiligte, sondern vielmehr von hohen Zuwächsen in der Mitgliederzahl und den Beitragseinnahmen profitierte. Dennoch müsse sich das Unternehmen seiner historischen Verantwortung, insbesondere hinsichtlich der politischen Belastung seiner Führungspersönlichkeiten, bewusst sein. Anschließend fand eine Diskussion zwischen den Teilnehmenden und den Referenten zu den Ergebnissen und ihrer Bedeutung für das heutige Unternehmen statt, mit abschließenden Worten des Vorstandsvorsitzenden der LVM-Versicherung, Dr. Mathias Kleuker, über die Relevanz der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit.


Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist auch für Familienunternehmen von Bedeutung
Das Unternehmermagazin „Wir“ schildert, dass sich immer mehr Familienunternehmen mit ihrer NS-Vergangenheit auseinandersetzen. Betont werden dabei die besonderen Schwierigkeiten bei der Erforschung, da die Beteiligten häufig dem eigenen Familienkreis entstammen und es nur wenige Familienunternehmen mit Archiven gebe. Unter anderem erläutert Dr. Andrea Schneider-Braunberger Möglichkeiten für Familienunternehmen ihre Geschichte aufzuarbeiten und warum diese auch eine heilende Wirkung auf die Unternehmen und die Familien haben können.
Vor- und Gründungsgeschichte von Heckler & Koch
Heckler & Koch hat die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte mbH mit einer Vorstudie zur Vor- und Gründungsgeschichte des Unternehmens beauftragt, um Quellen zur Rekonstruktion der Geschichte der drei Gründerpersönlichkeiten sowie den Umständen der Gründung zu finden. Die Ziele und Ausgangslage für das Projekt sind auch Inhalt eines Beitrags im Schwarzwälder Boten:
Schwarzwälder Bote, 17.12.2020
Weitere Informationen zur Vorstudie finden Sie hier.
Die Rolle Georg Kargs und die Arisierung des Hermann Tietz OHG in der Zeit des Nationalsozialismus
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk erläutert Apl. Prof. Dr. Johannes Bähr die Ziele und Fragestellungen der GUG-Studie zur Familie Tietz im Nationalismus, die er gemeinsam mit PD Dr. Ingo Köhler bearbeitet. Auch ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung widmet sich der Studie.
Das Projekt geht der Frage nach, unter welchen Umständen die Arisierung der Hermann Tietz oHG (Hertie) 1934 stattgefunden hat und wie diese historische einzuordnen ist. Sie wird die Rolle Georg Kargs in diesen Jahren beleuchten sowie die Restitutionsklagen nach dem Krieg und die anschließende außergerichtliche Einigung der Familien Tietz und Karg berücksichtigen. Das Interview und den SZ-Artikel finden Sie unter den unten genannten Links:
Die Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst in der Zeit des Nationalsozialismus
Am 1. Oktober 2019 haben Andrea H. Schneider-Braunberger und Michael Bermejo-Wenzel ihr Buch «Das Goldene Netzwerk, Die Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst in der Zeit des Nationalsozialismus», das im Auftrag der Gesellschaft für Goldschmiedekunst entstand, der Öffentlichkeit präsentiert. Im Interview mit dem Hanauer Anzeiger, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Rundschau stellten sie die im Rahmen der Nachforschungen gewonnenen, neuen Erkenntnisse über die Verstrickung der Gesellschaft für Goldschmiedekunst mit dem NS-Regime und seinen zentralen Protagonisten vor. Daran anknüpfend berichtet die Frankfurter Rundschau, dass die Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst sich auf Grundlage der Ergebnisse dazu entschieden habe, die Auszeichnung der „Goldene Ehrenring“ nicht mehr zu vergeben und stattdessen eine neue Anerkennung besonderer Gold- und Silberschmiedekunst zu finden.
Links:
Hanauer Anzeiger
Frankfurter Rundschau vom 03.10.2019
Frankfurter Rundschau vom 04.10.2019
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Wintershall im Nationalsozialismus
Tagung im September 2019
Im Zuge ihres 125-jährigen Jubiläums hat die Firma Wintershall im September 2019 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte eine Tagung zur Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit im Nationalsozialismus ausgerichtet. Wichtige Themen wie der Umgang mit Zwangsarbeit standen dabei im Vordergrund. Im Nachgang dieser Veranstaltung beantwortete die Geschäftsführerin der GUG, Andrea H. Schneider-Braunberger, im Gespräch mit Lars Hofmann vom hr Fragen zu Schwerpunkten und Ergebnissen der Tagung.
Außerdem berichteten die Hessenschau und Hessenschau kompakt über das Firmenjubiläum und die Beschäftigung des Unternehmens mit seiner Vergangenheit.
Am 7.1.2020 berichtete außerdem die Frankfurter Rundschau über das Buchprojekt, das die GUG im Auftrag von Wintershall zwecks Aufarbeitung der Firmengeschichte durchführt.
Frankfurter Rundschau vom 07.01.2020
Tagungsbericht Wintershall
Impressionen der Tagung 2019




Buchvorstellung im Oktober 2020
Am 22. Oktober 2020 wurde die von der GUG betreuten Studie "Expansion um jeden Preis - Studien zur Wintershall AG. Zwischen Krise und Krieg, 1929-1945" vorgestellt, die sich mit dem Unternehmen Wintershall im Nationalsozialismus auseinandersetzt. Verfasst wurde sie von Manfred Grieger, Rainer Karlsch und Ingo Köhler. Ein F.A.Z.-Beitrag sowie zwei Beiträge in branchenspezifschen Portalen setzen sich mit der Buchvorstellung sowie den Erkenntnissen der Studie auseinander:
Links:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2020
Energy Voice, 23.10.2020
Rigzone, 25.10.2020
Ein Mitschnitt der Buchvorstellung am 22.10.2020 im Blauen Saal des Kongress-Palais in Kassel, Hessen findet sich hier:
Jobbörse
In unserer Jobbörse führen wir aktuelle Stellenausschreibungen, Anzeigen zu Fellowships sowie PhD Stellen für Wirtschafts- und Unternehmenshistoriker:innen auf.

Praktikum in der Geschäftsstelle der GUG
Die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V. bietet ein Praktikum in ihrer Geschäftsstelle in Frankfurt am Main an, für das eine kleine Vergütung gezahlt wird. Wir suchen engagierte Studierende der Geschichte im Haupt- oder Nebenfach (möglichst mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialgeschichte), die gute Kenntnisse in den gängigen Microsoft Office Programmen besitzen, souverän Medien wie das Internet einsetzen und gestalten können, gerne Verantwortung übernehmen und bereit sind, in einem kleinen Team zu arbeiten.
Wir bieten eine freundliche Atmosphäre in einem kleinen, aufgeschlossenen Team, sowie interessante Tätigkeiten rund um die Unternehmensgeschichte. Zu den Aufgabenfeldern gehören unter anderem die Vorbereitung von Veranstaltungen, kleinere Recherche- und Verzeichnungsaufträge sowie Mithilfe bei der Redaktion der Zeitschrift für Unternehmensgeschichte (ZUG). Einblicke in die Projekttätigkeiten der GUG mbH und die Unterstützung der Geschäftsstelle gehören ebenfalls zum Praktikum.
Praktika bieten wir fortlaufend von 4 Wochen bis zu 3 Monaten an. Nach Absprache kann das Praktikum in Teilzeit erfolgen. Die Arbeitszeiten können hierbei flexibel gestaltet werden.
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen (ein kurzes Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie Scans Ihrer Zeugnisse) an Herrn Kai Balazs-Bartesch.
Praktikum / Internship History Management bei Alfred Kärcher SE & Co. KG
Start ab sofort
Das werden deine WOW-Momente:
Du unterstützt das Team des Firmenarchivs im täglichen Geschäft und bei laufenden Projekten.
Bei der Übernahme und Verzeichnung des Archivguts erhältst du wertvolle Einblicke in die Unternehmensgeschichte.
Du unterstützt das Team auch bei der Klassifikation, inhaltlichen Erfassung und Beschreibung von Fotografien und Drucksachen per Datenbanken.
Du übernimmst die Beantwortung laufender Anfragen an das Firmenarchiv und unterstützt bei Recherchen zur Produktgeschichte.
Du unterstützt beim Erfassen unserer Produkte im Museumsdepot.
Es wäre WOW, wenn du das hier mitbringst:
Der Erfolg deiner bisherigen theoretischen Ausbildung basiert auf einem hohen Maß an Lernbereitschaft, Begeisterungsfähigkeit und Motivation.
Du überzeugst mit guten Studienleistungen in Fachrichtungen wie Archiv-, Geschichts-, Informations- oder Dokumentationswissenschaften oder Medien-/Sozialwissenschaften.
Interkulturelle Offenheit und eigenständiges Arbeiten gehören zu deinen Stärken und die Arbeit im Team siehst du als Bereicherung.
Grundlagenkenntnisse in Datenbanksystemen und Bildbearbeitung sowie ein sicherer Umgang mit MS Office setzen wir voraus.
Du verfügst über Analysevermögen, punktest durch deine ausgeprägte Kommunikationsstärke sowie hohe Kundenorientierung und stehst für Offenheit gegenüber Innovationen und kreativen Lösungen.
Unser Kärcher WOW-Paket:
Bereichsübergreifende und abwechslungsreiche Networking-Möglichkeiten
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